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Neuer Preisindex präsentiert: 3,7% Inflation im Januar

Wirtschaftsminister Axel Kicillof hat den angekündigten neuen Preisindex des INDEC präsentiert. Der Index, dessen vollständiger Name IPCNu (Índice de Precios al Consumidor Nacional urbano, "Landesweiter urbaner Preisindex") lautet, stellt die Preisentwicklung von 520 Produkten und Dienstleistungen in den städtischen Ballungsräumen des Landes dar.

Argentinien nach Moreno: Kapitulation oder Neuanfang?

Mitten im Sommerloch schreckt die Regierung Cristina Kirchners die Argentinier mit zwei an üble Zeiten erinnernde Maßnahmen auf: Einmal wird die Währung innerhalb von zwei Tagen um 16 % abgewertet, und wenige Tage später werden private Devisenkäufe für Sparer erlaubt. Was in anderen Ländern wie ein planloser Zickzackkurs anmuten würde, war in Argentinien eigentlich vorhersehbar.

Korruptionsfall Báez zurück in den Schlagzeilen

Der mutmaßliche Korruptionsfall rund um den der Kirchner-Familie nahestehenden Geschäftsmann Lázaro Báez, in den auch Präsidentin Cristina Kirchner verwickelt sein könnte, ist kurz vor Weihnachten wieder in den Schlagzeilen angekommen. Der Unternehmer aus der Provinz Santa Cruz soll laut den Berichten verschiedener Zeugen mit zwielichtigen Geschäften in Steuerparadiesen Korruptionsgelder gewaschen haben und sich am Waffenhandel beteiligt haben.

Argentiniens Elendsviertel beherbergen 2,5 Millionen Menschen

Die Wohnsituation in Argentinien hat sich laut einer Studie der Nichtregierungsorganisation Techo in den letzten Jahren nicht oder nur wenig verbessert. Im ersten groß angelegten Zensus von informellen Siedlungen ermittelte die Organisation 2,5 Millionen Menschen, die in Elendsvierteln leben. In Argentinien werden die Armutsquartiere meist "villa miseria" ("Elends-Dorf") genannt, wobei der Name auf einen bekannten Roman von Bernardo Verbitsky (Villa Miseria también es América) zurückgeht.

Kommentar: Ist der Kirchnerismo jetzt am Ende?

Viele argentinische Medien sehen in der Wahlniederlage 2013 den Anfang vom Ende des Kirchnerismo. Doch vielleicht freut sich die Opposition zu früh, denn das Regierungslager hat 2009 schon einmal aus einem Tief herausgefunden - mit einer milderen, kompromissbereiteren Politik. Entscheidend für den Blick auf 2015 wird sein, wie Sergio Massa seinen Wahlsieg nutzt und ob die Opposition ihre Zersplitterung überwinden kann.

Kongresswahl in Argentinien: Regierung erleidet verheerende Wahlniederlage

Die Wahlen zum Abgeordnetenhaus und Senat in Argentinien sind für das Regierungslager zu einem Fiasko geworden. Die der Regierung Cristina Kirchners nahestehende Allianz Frente para la Victoria konnte nach der Auszählung etwa der Hälfte der Stimmen bei der Parlamentswahl in keinem der fünf größten Distrikte des Landes den ersten Platz holen. Sie wurde landesweit mit etwa 33 Prozent zwar stärkste Kraft, hat dies aber vor allem der Zersplitterung der Opposition zu verdanken. Im Vergleich zu 2011 verlor das Regierungslager 21 Prozentpunkte.

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