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Cristina Kirchner

Wahl 2013 in Argentinien: Erste Vorschau

Der Wahlkampf in Argentinien nimmt Fahrt auf: Am 12. Juni ist die Einschreibungsfrist für politische Allianzen abgelaufen. Während das Regierungslager - der Kirchnerismo - fast makellose Einigkeit demonstriert, konnte die Mitte-Links-Opposition immerhin zahlreiche Parteien zusammenraufen. Die Rechte dagegen musste Rückschläge erleiden und tritt stark zersplittert an.

Regierung setzt Fußball gegen missliebige Fernsehsendung ein

Der Medienkrieg zwischen der Kirchner-Regierung und der Clarín-Gruppe hat einen neuen Höhepunkt erreicht: Der von der Regierung abhängige öffentlich-rechtliche Fernsehsender "Canal 7" hat am Sonntag das quotenträchtigste Fußballspiel des Erstliga-Wochenendes später angesetzt, wohl um den Quoten der sonntagabendlichen kritischen Politsendung "Periodismo para Todos" zu schaden.

"18A": Großdemonstrationen gegen die Justizreform

Erneut haben in mehreren Städten Argentiniens Hunderttausende gegen die Politik der Regierung Cristina Fernández de Kirchner protestiert. Die Kundgebung war von mehreren hauptsächlich im Internet aktiven Bewegungen organisiert worden, denen sich diesmal auch prominente Politiker der Opposition wie Victoria Donda (Frente Amplio Progresista / Libres del Sur) und Elisa Carrió (Coalición Cívica ARI) angeschlossen hatten. Laut Schätzungen einiger Zeitungen könnten landesweit die Teilnehmerzahlen der letzten großen Demonstration am 8.

Papst Franziskus wird vom argentinischen Medienkrieg erfasst

Der neue Papst Jorge Mario Bergoglio, ehemals Erzbischof von Buenos Aires und unter dem Papstnamen Franziskus bekannt, sorgt in seiner Heimat für Kontroversen. Zwar sind viele Argentinier, von denen die überwältigende Mehrheit Katholiken sind, stolz auf "ihren" Papst.

Cristina Kirchner erteilt Verfassungsreform eine Absage

Ist damit das Gerücht einer zweiten Wiederwahlmöglichkeit endgültig vom Tisch? Bei der Einweihung der regulären Sitzungen des Kongresses hat Präsidentin Cristina Kirchner in einer langen Rede unter anderem angegeben, es werde "keine Verfassung" reformiert. Die Abgeordneten, insbesondere wohl die der Opposition, sollten sich daher "beruhigen".

Sommerloch-Rückblick: Der Januar 2013 in Argentinien

Der Januar stellt in Argentinien traditionell das sprichwörtliche Sommerloch dar. In fast ganz Argentinien sind in diesem Hochsommermonat Schulferien, und auch Behörden und Unternehmen schalten einen Gang zurück oder schließen ganz ihre Pforten. Kein Wunder, dass die Nachrichtendichte in diesem Monat geringer ausfällt als im Rest des Jahres - schon im Februar steigt sie spürbar wieder an.

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