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Mauricio Macri

Kommentar: Ist der Kirchnerismo jetzt am Ende?

Viele argentinische Medien sehen in der Wahlniederlage 2013 den Anfang vom Ende des Kirchnerismo. Doch vielleicht freut sich die Opposition zu früh, denn das Regierungslager hat 2009 schon einmal aus einem Tief herausgefunden - mit einer milderen, kompromissbereiteren Politik. Entscheidend für den Blick auf 2015 wird sein, wie Sergio Massa seinen Wahlsieg nutzt und ob die Opposition ihre Zersplitterung überwinden kann.

Kongresswahl in Argentinien: Regierung erleidet verheerende Wahlniederlage

Die Wahlen zum Abgeordnetenhaus und Senat in Argentinien sind für das Regierungslager zu einem Fiasko geworden. Die der Regierung Cristina Kirchners nahestehende Allianz Frente para la Victoria konnte nach der Auszählung etwa der Hälfte der Stimmen bei der Parlamentswahl in keinem der fünf größten Distrikte des Landes den ersten Platz holen. Sie wurde landesweit mit etwa 33 Prozent zwar stärkste Kraft, hat dies aber vor allem der Zersplitterung der Opposition zu verdanken. Im Vergleich zu 2011 verlor das Regierungslager 21 Prozentpunkte.

Wahl 2013: Alles Wichtige zur Kongresswahl

Am 27. Oktober findet die Kongresswahl 2013 in Argentinien statt. Der Wahlkampf ist bereits voll im Gange. Wer alles antritt, welches Ergebnis erwartet wird und wie das Wahlsystem aussieht - all dies findet sich in diesem kleinen Wahlführer.

Wahl 2013 in Argentinien: Erste Vorschau

Der Wahlkampf in Argentinien nimmt Fahrt auf: Am 12. Juni ist die Einschreibungsfrist für politische Allianzen abgelaufen. Während das Regierungslager - der Kirchnerismo - fast makellose Einigkeit demonstriert, konnte die Mitte-Links-Opposition immerhin zahlreiche Parteien zusammenraufen. Die Rechte dagegen musste Rückschläge erleiden und tritt stark zersplittert an.

Ein Geldspeicher und ein Altskandal bringen die Kirchneristen in die Defensive

Das große Thema in den Medien Argentiniens im Mai 2013 ist neben der Justizreform ein Korruptionsskandal aus längst vergangen geglaubten Zeiten. Es geht um Néstor Kirchner, den verstorbenen Ex-Präsidenten, und sein Verhältnis zu einem zwielichtigen Bauunternehmer namens Lázaro Báez, der Schwarzgelder Kirchners und seiner Funktionäre verwaltet haben soll.

PRO-Partei vor der Spaltung?

In der konservativen Partei Propuesta Republicana (PRO) rumort es: Der Provinzverband von Santa Fe, der der einzige von Bedeutung außerhalb der Stadt Buenos Aires ist, steht kurz vor der Spaltung. Der regionale Parteifunktionär Gabriel Solís gab die Gründung des unabhängigen Parteiflügels "PRO Línea Fundadora" bekannt, der eigene Kandidaten für die Wahl 2013 aufstellen will.

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