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Politik

Oppositionsallianz für die Wahl 2015 steht

Mit Blick auf die Präsidentschaftswahlen 2015 haben sich führende Parteien der Opposition zu einer breiten Mitte-Links-Allianz zusammengeschlossen. Das Bündnis soll den Namen "Frente Amplio UNEN" erhalten und am 22. April in Buenos Aires offiziell vorgestellt werden.

Polizei-Proteste und Plünderungen in mehreren Provinzen (Update 11/12)

Der verhängnisvolle Polizei-Streik in Córdoba, der zu einer Vandalismus- und Kriminalitätswelle am Dienstag und Mittwoch geführt hatte, hat sich auf andere Provinzen ausgeweitet. In den Provinzen La Rioja, Catamarca, Río Negro, Chubut, Neuquén, Santa Fe und San Juan legten die Beamten ihre Arbeit teilweise nieder und forderten Lohnerhöhungen.

Guillermo Moreno tritt zurück

Der wohl kontroverseste Funktionär der Regierung Kirchner wird ausgewechselt: Guillermo Moreno, der Staatssekretär für inneren Handel und einer der mächtigsten Politiker der Regierung, hat seinen Rücktritt angekündigt. Er wird ab dem 2. Dezember in die Botschaft Argentiniens in Rom wechseln.

Kicillof und Capitanich ins Kabinett geholt

Cristina Kirchner beendet ihren gesundheitlich bedingten Urlaub mit einem Paukenschlag: Die zwei wohl wichtigsten Ministerposten der Regierung wurden gegen zwei politische Schwergewichte ausgewechselt. Der oft ungeschickt wirkende Kabinettschef Juan Manuel Abal Medina wird durch Jorge Capitanich, bisher Gouverneur der Provinz Chaco, ersetzt; während Axel Kicillof den Posten von Wirtschaftsminister Hernán Lorenzino übernimmt.

Cristina Kirchner nimmt Amtsgeschäfte wieder auf

Präsidentin Cristina Fernández de Kirchner hat nach ihrer gesundheitlich bedingten Pause die Aktivität als Staatsoberhaupt wieder aufgenommen. Sie wird noch am Montag offizielle Treffen mit mehreren hochrangigen Regierungsmitgliedern in der Residenz von Olivos abhalten. Der offizielle Wohnsitz der Präsidentin liegt in der Stadt Vicente López etwas nördlich der Stadt Buenos Aires.

Kommentar: Ist der Kirchnerismo jetzt am Ende?

Viele argentinische Medien sehen in der Wahlniederlage 2013 den Anfang vom Ende des Kirchnerismo. Doch vielleicht freut sich die Opposition zu früh, denn das Regierungslager hat 2009 schon einmal aus einem Tief herausgefunden - mit einer milderen, kompromissbereiteren Politik. Entscheidend für den Blick auf 2015 wird sein, wie Sergio Massa seinen Wahlsieg nutzt und ob die Opposition ihre Zersplitterung überwinden kann.

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