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Politik

UCR gewinnt Provinzwahl in Corrientes

Weitere Schlappe für den Kirchnerismo: Bei der Gouverneurs- und Provinzparlamentswahl in der Provinz Corrientes am Sonntag hat die UCR-geführte Wahlallianz Encuentro por Corrientes mit 50,87 % das Frente para la Victoria (FPV) geschlagen. Das kirchneristische Bündnis kam laut dem vorläufigen Wahlergebnis auf 45,81 %, auf dem dritten Platz landete weit abgeschlagen der unabhängige UCR-Kandidat Nito Artaza mit 2,98 %.

Opposition will Präsidentschaft des Abgeordnetenhauses

Nach der Niederlage des Kirchnerismo in den Vorwahlen haben mehrere Politiker verschiedener Parteien (darunter UCR, Proyecto Sur, PRO und "dissidente" Peronisten) angekündigt, dass die Opposition nach der Wahl im Oktober einen gemeinsamen Kandidaten für die Präsidentschaft des Abgeordnetenhauses aufstellen könnte.

Wahl 2013: Schlappe für Regierungslager bei Vorwahl

Die Vorwahl zur Kongresswahl 2013 ist zu einem Denkzettel für die Regierung geworden. Die Kirchneristen im Frente para la Victoria halbierten die Stimmenanzahl im Vergleich zu 2011 und kamen gerade einmal auf knapp über 25 Prozent. Als Wahlgewinner dürfen sich der unabhängige Peronist Sergio Massa, der in der Provinz Buenos Aires mit 35 Prozent den ersten Platz für sein Frente Renovador einfuhr, und die Mitte-Links-Opposition rund um UCR, CC-ARI und Sozialisten fühlen, die sich für die "richtige" Kongresswahl am 27. Oktober hervorragend positionieren konnte.

Wahl 2013: Umfragen sagen Kirchneristen Schlappe voraus

Die Vorwahlen am 11. August, ein wichtiger Stimmungstest für die Kongresswahl im Oktober, rücken immer näher. Besonders froh kann die Regierung mit den bisherigen Umfrageergebnissen zur Wahl 2013 nicht sein: In keinem einzigen der vier wichtigsten Distrikte führt die kirchneristische Allianz Frente para la Victoria die Umfragen an, in Córdoba, Santa Fe und der Stadt Buenos Aires scheint gar höchstens der dritte Platz möglich.

Ex-Wirtschaftsminister Cavallo zurück in der Politik

Domingo Cavallo, Wirtschaftsminister unter Carlos Menem zwischen 1990 und 1996, wird in der Wahl 2013 als Kandidat für das Abgeordnetenhaus antreten. Der Wirtschaftswissenschaftler und Harvard-Professor, der lange Zeit in den USA weilte, wird in der Provinz Córdoba für die Partei Es Posible kandidieren, deren Politik von den rechtsperonistischen Brüdern Rodríguez Saá aus San Luis kontrolliert wird.

Wahl 2013 in Argentinien: Erste Vorschau

Der Wahlkampf in Argentinien nimmt Fahrt auf: Am 12. Juni ist die Einschreibungsfrist für politische Allianzen abgelaufen. Während das Regierungslager - der Kirchnerismo - fast makellose Einigkeit demonstriert, konnte die Mitte-Links-Opposition immerhin zahlreiche Parteien zusammenraufen. Die Rechte dagegen musste Rückschläge erleiden und tritt stark zersplittert an.

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